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Wie du mit Überforderung umgehen kannst

wie du dich als hochsensibler Mensch vor Überforderung schützt

Wie du als hochsensibler Mensch mit Überforderung umgehen kannst


Wie du mit Überforderung umgehen kannst!

 

Kann es sein, dass bei dir der Nachttisch fast zusammenbricht, weil sich so viele Bücher darauf stapeln, die du alle gleichzeitig liest.
Dein Kopf ist voller Ideen und auf deinem PC hast du mindestens 10 Online Kurse gebookmarkt, die du dir noch ansehen möchtest.
Vielleicht hast du gerade begonnen ein Seelen Business neben deinem Job aufzubauen. Vielleicht bist du berufstätig und alleinerziehend.

Vielleicht hast du ein Kind oder Kinder zu Hause, um die du dich besonders kümmern musst.
Vielleicht bist du einfach nicht zufrieden, dich mit nur einem Thema zu beschäftigen, du hast sehr viele Interessen.
Wenn dieser letzte Punkt auf dich zutrifft, dann bist du wahrscheinlich eine Scannerpersönlichkeit oder ein High Sensation Seeker. Beide Persönlichkeitstypen sind fast immer auch hochsensibel.

In Gedanken bist du ständig damit beschäftigt, was noch alles zu tun ist.

Noch dazu kommt für dich als hochsensibler Mensch die alltägliche Reizüberflutung hinzu.
Du befindest dich in ständiger Anspannung und fühlst dich überfordert.

Ständige Anspannung oder chronische Übererregung führen zu einer vermehrten Cortisol Ausschüttung.

Dieses Hormon fährt die Verdauung und andere Körperfunktionen, sowie das Immunsystem herunter, so dass alle Energie für die vermeintliche Gefahrensituation zur Verfügung steht.
Cortisol kann Stunden, sogar Tage im Körper verbleiben. Nach einem Tag mit hoher Cortisol ausschüttung fühlen wir uns erschöpft, können dennoch nicht gut ein- oder durchschlafen.
Mit zu viel Cortisol im Kreislauf fühlen wir uns ängstlich und sorgenvoll. Das Vertrauen in deine innere Führung und das Leben überhaupt sinkt, ein Gefühl von Bedrohung macht sich breit.
Schlafmangel und extreme Wachsamkeit am Tag führen wiederum zu einem niedrigen Serotoninspiegel, woraus sich eine Depression entwickeln kann.

Oder aber du ziehst dich zu oft zurück, weil du Angst vor Überstimulierung hast und versuchst dich davor zu schützen, so sehr dass du dich vor Untererregung körperlich und seelisch unwohl fühlst.
Du versagst es dir Pläne zu schmieden, gibst Visionen zu schnell auf, vermeidest neue Kontakte zu knüpfen oder zu reisen.
Lustlosigkeit, Langeweile, Ruhelosigkeit, Essen und Trinken aus Langeweile sind alles Zeichen von Unterforderung, bzw. Untererregung.

Das optimale Erregungsniveau

Reizüberflutung und Überforderung sind nun mal die schwerwiegendsten Schattenseiten eines hochsensiblen Menschen.

Überforderung und Übererregung, Unterforderung und Langeweile verhindern, dass wir uns wohl fühlen und gute Leistungen bringen. Auf Dauer kann das unter Umständen in eine Erkrankung führen.

Wichtig ist es weitgehend in deiner Mitte zu bleiben.

Ich möchte dir ans Herz legen einmal, vielleicht für einen Zeitraum von einer Woche, zu beobachten, wann du über – und wann du untererregt bist.

Es geht nicht darum eine penible Analyse zu machen. Es reicht, wenn du am Abend den Tag Revue passieren lässt und dir die Höhen und Tiefen anschaust.
Welche Situationen sind das?
Mit welchen Menschen?
Welche Tageszeit?

Es ist wirklich wichtig auf dein Erregungsniveau zu achten und für dich das optimale Erregungsniveau heraus zu finden. Also weder über – noch unterfordert zu sein.

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Hier nun ein paar Anregungen, wie du überfordernde Situationen ausgleichen kannst:

Genügend Schlaf, am besten 8 Stunden

Ausreichend Schlaf ist für einen hochsensiblen Menschen besonders wichtig. Dein Nervensystem braucht diesen für seine Regeneration unbedingt. Schlaf ist definitiv keine verschwendete Zeit. Im Schlaf regenerieren sich deine Zellen. Das Immunsystem hat Kraft seine Arbeit zu tun. Dein Unterbewusstsein verarbeitet belastende Eindrücke. Du bekommst “Downloads “ von deinen geistigen Helfern.

Ideen aufschreiben

Wenn dein Kopf zu voll ist, weil du so viele Ideen hast, die du noch umsetzen möchtest, dann schreibe diese auf, damit dein Kopf frei ist für das was du gerade im Moment tust. Ständig daran zu denken, was man noch alles gerne machen möchte, ist extrem stressig.

Um etwas System in deine vielen Ideen und ToDos zu bringen kannst du dir meine UNIVERSUMS TO DO LISTE aus meiner RESSOURCEN BIBLIOTHEK downloaden.

Einen Tag in der Woche komplett frei machen

Reserviere dir einen Tag in der Woche, an dem du komplett frei hast. Keine Erledigungen, keine Besorgungen, keine Arbeit auch keine Arbeit zu Hause. Ich gebe zu das gelingt mir auch noch nicht völlig. Ich erinnere mich aber jede Woche erneut an dieses Vorhaben und es gelingt immer besser, dass ich meine Woche so plane, damit ich diese Zeit für mich habe.

Vier Wochen im Jahr frei, am besten auf das Jahr verteilt

Über das ganze Jahr verteilt, sollte es mindestens insgesamt 4 Wochen geben, an denen das oben genannte gilt. Weniger ist nicht ausreichend, wenn du nicht dauerhaft Raubbau an dir betreiben möchtest. Punkt! Das solltest du dir Wert sein.

Gehe in die Natur

Dieser Tipp ist soo wichtig, gerade wenn du in der Stadt lebst. Wir “sammeln” den ganzen Tag so viele Energien anderer Menschen und Wesen ein, die unser Energiesystem regelrecht verschmutzen. In der Natur reinigen wir unser System aufgrund von Ionisation von Spannungen. Bäume haben nachweislich einen regenerierenden Effekt auf unser Nervensystem. Das Beste, was du tun kannst, ist dabei noch Barfuß laufen, um dich zu erden.

Meditiere

Meditieren ist nicht schwierig. Setze oder lege dich hin. Atme tief, schließe die Augen, wenn du kannst und horche in dich hinein. Das ist Alles! Es geht nicht darum nichts mehr zu denken. Wichtig ist nur deinen Gedanken keine Kraft zu geben und sie vorbeiziehen zu lassen. Das wird dir mit der Zeit immer besser gelingen.

Kreativ sein ( ist auch eine Form der Meditation)

Schöpferisch tätig sein, ohne dass unbedingt ein perfektes Ergebnis daraus entstehen muss. Malen, Töpfern, Schmuck herstellen, was auch immer, einfach zum Spaß, lässt dich völlig im Hier und Jetzt sein und ist daher auch eine Form der Meditation.

Mit deinem höheren Selbst in Kontakt treten

Dein Höheres Selbst ist quasi die beste Version von dir und weiß immer was für dich am Besten ist. Du kannst dein Höheres Selbst manchmal wie eine Energie einen halben Meter über deinem Kopf wahrnehmen. Es wird auch innere Stimme oder Intuition genannt. Mit deinem Höheren Selbst nimmst du Kontakt auf, indem du in dich hinein horchst. Stelle ihm doch öfters eine Frage und schaue welche Antwort auftaucht. Mit der Zeit wirst du erkennen können, was deine innere Stimme ist und was dein Verstand. Mehr dazu findest du auch in meinem vorhergehenden Blogartikel.

Deine geistigen Helfer um Hilfe bitten

Du kannst dir jederzeit dem liebevollen Beistand deiner geistigen Führer gewiss sein. Wenn das Befremden bei dir auslöst, vergiss nicht, wir sind auch geistige Wesen, die in einer energetisch sehr dichten Dimension leben und sehr mit unseren Körpern und unserem Verstand identifiziert sind. Bitte sie um Hilfe und es können erstaunliche “Zufälle “ passieren.

Loslassen

Manchmal lässt sich eine Situation nicht ändern. Zumindest nicht von heute auf morgen. Dann gehe nicht in Widerstand mit der Situation, das ändert die Situation nicht, du fühlst dich nur noch mehr gestresst. Konzentriere deine Energie darauf, wie du aus der Situation herauskommen kannst. Währenddessen suche nach kreativen Lösungen, die dir die Situation erleichtern.

Viel gutes Wasser trinken

Wasser hilft dem Körper Stresshormone, Schlacken und Giftstoffe aus zuleiten. Wird immer wieder vergessen.

Immer wieder am Tag in den Bauch atmen

Tiefe Atmung ist so effektiv und einfach, dass es immer wieder vergessen wird. Bauchatmung beruhigt das Nervensystem und Ängste werden aufgelöst je mehr du dich entspannst. Angst und Entspannung können niemals gleichzeitig existieren.

Tagebuch schreiben

Lege dir ein schönes Buch zu für Reflexionen. Du kannst deine Sorgen und Ängste hineinschreiben. Einmal niedergeschrieben haben sie schon ein wenig von ihrer Kraft verloren. Auch kannst du mit der Zeit Muster in deinem Verhalten erkennen. Z.B. welche Situationen und Personen sind Trigger für dich? Was wird dir gespiegelt? Was ist noch nicht geheilt?

Immer einen kleinen gesunden Snack parat haben

Übererregung kann deinen Blutzuckervorrat erschöpfen. Ein niedriger Blutzuckerspiegel führt besonders bei HSP nicht selten zu extremer Gereiztheit und damit zu noch größerer Überreizung. Ein kleiner Snack, wie einen zuckerfreien Müsliriegel oder eine Banane versuche immer in der Tasche zu haben. Finde für dich heraus was da passt.

Immer Ohrstöpsel dabei haben oder Kopfhörer

Ohne Ohrstöpsel oder die Kopfhörer für mein iphone gehe ich nie aus dem Haus. Besonders wenn du viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist.

Aber auch zu Hause ist der Kopfhörer oft ein Segen, wenn die Nachbarn eine Unterhaltung über 2 Balkone führen oder Kinder durch die Straße toben.

Ätherische Öle für einen beruhigenden Duft

Für hochsensible Menschen das Mittel der Wahl. So sensibel, wie wir auf unangenehme Gerüche reagieren, so empfänglich sind wir für angenehme Düfte. Viele Düfte, wie z.B. Lavendel senken das Erregungsniveau. Hast du einmal einen Duft mit einem positiven Gefühl oder mit Entspannung verknüpft, wirst sich das angenehme Gefühl jedes mal einstellen, wenn du den Duft wahr nimmst.

Ein Salzbad mit Bittersalz Epsom Salz und Natron

Eine einfache und effektive Möglichkeit, um den Körper zu entgiften ist ein Detox-oder Entgiftungsbad mit Bittersalz auch Epsom Salz genannt und Natron. Dieses Bad zieht nicht nur die Gifte aus dem Körper, sondern hat auch noch viele weitere gesundheitliche Vorteile: Stress wird verringert, die Schlafqualität verbessert sich. der Blutdruck wird gesenkt, der Serotoninspiegel steigt, was die Stimmung hebt.

Glaubenssätze auflösen

Die Wahrnehmung unserer ganz persönlichen Realität ist zu 90% unbewusst durch übernommene Glaubensmuster geprägt. Das was wir als unsere Realität wahrnehmen sind Überzeugungen, die wir von unseren Eltern, Lehrern, von unseren Ahnen und sogar aus früheren Leben übernommen haben. Diese unbewussten Glaubensprogramme können sehr viel Stress auslösen, der nicht sein müsste. Z.B. “ Du bist nur ein gutes Mädchen, wenn…”,

“Du musst was Anständiges lernen”, “ Das Leben ist kein Ponyhof” usw. Aber auch z.B.: “als hochsensibler Mensch werde ich das nie schaffen”.

Deine unbewussten Glaubensmuster und Glaubenssätze ausfindig zu machen und diese aufzulösen, kann sehr viel Energie freisetzen, Stress auflösen und dich deiner Berufung einen großes Stück näher bringen. Hierbei unterstütze ich dich gerne.

In meinem nächsten Artikle erfährst du dann was du machen kannst um deinem Schneckenhaus heraus zu kommen. Unterforderung vermeidest, unter Leute kommst und deine Komfortzone erweiterst.

So jetzt bin ich gespannt auf dich! Was unternimmst du, wenn du überfordert bist? Welcher Tipp aus dem Artikel spricht dich am meisten an?

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